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SAV Krenbauer | Telefon: 08102-80154-20

5.59 INFORMATIONEN ZUM THEMA SCHWEISSRAUCH-ABSAUGUNG 5 info Abscheidegrad 99,9% bei Partikel größer 1,0 μm – leicht relativieren. Stand der Technik KemTex® ePTFE-Membranfilter erreichen gerade im Bereich der feinsten Partikel – also bis 0,4 μm – Abscheidegrade in einem Bereich, der bisher überhaupt nicht berücksichtigt wurde, da dies technisch nicht möglich war. KemTex® ePTFE-Membran- filter sind die ultimative Technologie für das Abscheiden von Stäuben gerade bei schwierigen Anwendungen und bei ultrafeinen Partikeln. KemTex® ePTFE-Membranfilter Untenstehende Tabelle zeigt die typische Abscheideleistung herkömmlicher Filter der Filterklasse „M“ im Vergleich zu KemTex® ePTFE-Membranfiltern. KemTex® ePTFE-Membranfilter besitzen eine einzigartige Mikro- struktur aus Millionen zufällig angeordneter Feinstfasern. Die sich dadurch ergebende effektive Porengröße ist um ein vielfaches kleiner, als dass sie mit dem bloßen Auge wahrgenommen werden kann. KemTex® ePTFE-Membranfilter bestehen aus einem Spunbond Trägergewebe mit einer aufkalandrierten und thermisch fixierten ePTFE-Membran. Die fast Null-Emission der KemTex® ePTFE-Membranfilter übertrifft alle gängigen Vorschriften auch für ultrafeine Partikel. Gerade in diesem Bereich verhindert die ePTFE-Membran ein Penetrieren der Partikel durch das Filtergewebe. Außerdem werden aufgrund der Oberflächenfiltration und der Antihafteigenschaften von ePTFE opti- male Abreinigungseigenschaften und längere Filterstandzeiten erreicht. Mit freundlicher Genehmigung der Fa. Kemper, Vreden VORSCHRIFTEN UND WISSENSWERTES Gasförmige Schadstoffe Die größte Gesundheitsgefahr geht von den partikelförmigen Schadstoffen aus. Es entstehen bei den unterschiedlichen Ver- fahren jedoch auch gasförmige Schadstoffe, dies sind vorwiegend: • Kohlenmonoxid • Stickstoffmonoxid • Stickstoffdioxid • Ozon Kohlenmonoxid Kohlenmonoxid (CO) ist sehr giftig. Es entsteht in kritischen Konzentrationen beim Metall-Aktivgasschweißen mit Kohlendioxid (MAGC) oder beim Metall-Aktivgasschweißen mit Mischgas mit einem hohen Anteil an Kohlendioxid. Stickstoffoxide Stickstoffoxide (NOX = NO, NO2 ) sind sehr giftig. Sie entstehen bei Verfahren der Autogentechnik, beim Plasmaschmelz- schneiden mit Druckluft oder Stickstoff und beim Laserstrahl- schneiden mit Druckluft oder Stickstoff.Stickstoffdioxid wirkt dabei bereits in relativ geringen Konzentrationen heimtückisch und kann in größeren Konzentrationen zu einem tödlichen Lungenödem führen. Ozon Ozon (O3 ) entsteht insbesondere beim Schutzgasschweißen von stark reflektierenden Werkstoffen, z.B. Aluminium. Es entsteht auch, wenn stark reflektierende Gegenstände in der Umgebung des Schweißers vorhanden sind. Ozon ist ein sehr instabiles Gas. Die Anwesenheit von Stäuben in der Luft lässt Ozon zu Sauer- stoff zerfallen. Zusammenfassung Die größte Gefahr für den Schweißer und für das Bedienpersonal von Schneidanlagen, Laserschneidanlagen usw. geht von den alveolengängigen Partikeln im Bereich bis 0,4 μm aus. Diese Partikel dringen über die Blutbahn bis in den Körper vor und lagern sich dort ab. Früher oder später können diese Ablagerungen je nach chemischer Zusammensetzung zu schwersten Gesundheits- schäden bis hin zu Krebserkrankungen führen. Welche Filter setzt man ein? Bisher war es üblich, bei Filteranlagen für das Abscheiden von partikelförmigen Verunreinigungen aus Schweißverfahren und auch aus Schneidverfahren Filter der Filterklasse „M“ einzu- setzen. Diese Filter – sowohl als Einwegfilter als auch als Filter- patronen, die im sogenannten Rückspülverfahren abgereinigt werden – genügen den z.Zt. noch gültigen rechtlichen Vorschriften. Die Abscheideleistung solcher Filter wird mit Prüfstäuben gemessen und der erreichte Abscheidegrad muss größer 99,9% bei Partikeln größer 1,0 μm sein. Der Abscheidegrad beschreibt dabei den Anteil der Partikel die auf der Rohluftseite aus der Luft gefiltert werden. Dieser Abscheidegrad ist für das Abscheiden gerade der alveolengängigen Stäube mit einer Größe kleiner 0,4 μm in keiner Weise zufriedenstellend. Berücksichtigt man, dass beim Schweißen und artverwandten Verfahren 99,9% der anfallenden Partikel unter 1,0 μm liegen, kann man die Aussagekraft – document.indd 59 11/14/2012 1:34:23 PM

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